Im Interview mit Janina Demetrio

"Arbeiten in der Bank"

“Da musst du aber auch viel Mathe können, oder?” und „In dem Beruf hat man doch keine Zukunftschancen!“ waren Fragen und Vorurteile, die Janina Demetrio oft gehört hat, bevor sie in ihre Ausbildung bei der VR-Bank Rhein-Erft eG gestartet ist. Nach ihrem Abschluss verrät sie uns: Bankkauffrau zu sein, ist irgendwie dann doch viel mehr als Zahlen, Mathe und Geldgeschäfte.

(v.l.) Marwin Schieweg, Janina Demetrio, Karina Kristina Aussem, Kevin Lazar

Warum hast du dich für eine Bewerbung bei der Bank entschieden?

Mich haben die täglichen Arbeitsabläufe in einer Bank interessiert und ich wollte schon immer gerne mit Kunden zusammenarbeiten.
Mein zweiwöchiges Praktikum, welches ich bei der VR-Bank Rhein-Erft eG gemacht habe, hat mich in meinem Entschluss, mich bei der Bank zu bewerben, bestärkt, da ich einen guten Einblick in das tägliche Geschehen der Bank bekommen habe und ich mich von den abwechslungsreichen Tätigkeiten überzeugen konnte.

Dein erster Tag in der Ausbildung zur Bankkauffrau war…?

…aufregend, da alles neu war. Durch die Begrüßung mit allen Auszubildenden zusammen wurde uns die anfängliche Angst genommen, bevor es auf die Filialen ging. Dort angekommen, ging es weiter mit vielen spannenden Eindrücken, neuen Kollegen und viel Neuem zu lernen. Der erste Tag war also sehr spannend und mit vielen positiven Eindrücken behaftet.

Was hat die Ausbildung bei der VR-Bank Rhein-Erft eG schließlich ausgemacht?

Die Ausbildung bei der VR-Bank Rhein Erft eG hat die enge Zusammenarbeit von Betrieb, Berufsschule und dem überbetrieblichen Unterricht ausgemacht. Dadurch war man immer gut vorbereitet, sei es auf die Klausuren in der Schule, als auch auf die Zwischen- und Abschlussprüfung. Durch die große Unterstützung während der gesamten Ausbildungszeit habe ich mich immer gut aufgehoben gefühlt und wusste, wo mein Platz ist. Dies lag zum einen an der guten Atmosphäre im Team als auch an der Hilfe, die mir von jeder Kollegin und jedem Kollegen entgegengebracht wurde.

Wie geht man mit der Verantwortung um, täglich so viel Geld in der Hand zu haben? Und wie viel Mathe muss man für die Ausbildung können?

Anfangs war es ein komisches Gefühl, auf einmal so viel Geld in der Hand zu haben und dafür die Verantwortung zu tragen. Mit jedem Tag wurde es jedoch mehr zu einer Selbstverständlichkeit damit umzugehen und man achtet von Beginn an darauf, sich bloß nicht zu verzählen, damit am Ende des Tages die Kasse stimmt. Die grundlegenden Mathekenntnisse, wie Prozentrechnung, Dreisatzrechnung, Addition, Subtraktion, sind wichtige Bestandteile der Ausbildung. Weitergehende Mathematik, wie Funktionsscharen o.ä., wird in der Ausbildung nicht benötigt.

Vor welchen Herausforderungen steht man während der Ausbildung?

Als Herausforderung während der Ausbildung habe ich die zu lernenden Inhalte der Berufsschule empfunden. In den jeweiligen Schulblöcken werden viele neue Inhalte übermittelt, wodurch viel neuer Stoff in kurzer Zeit aufgenommen werden muss. Die erlernten Inhalte von der Theorie auf die Praxis zu beziehen war auch nicht immer einfach. Wenn man dies jedoch regelmäßig macht, erlangt man schnell Sicherheit für die tägliche Arbeit.